Cuvel zoppà ist eine alte, zum Teil eingestürzte Höhle im Karstgebiet mit wunderschönem Ausblick auf das Tal und die Ortlergruppe. Die Höhle war den Menschen seit der Hallstattzeit bekannt und diente wohl mindestens als Jagdunterschlupf. Das bezeugen Schnur-Keramikfunde in einer prähistorischen Feuerstelle aus den 1930er-Jahren.
Ruedi Weber fasziniert die Vorstellung, dass mindestens seit 3000 Jahren Menschen an diesem Ort gesessen, gelacht, geweint und ihre «Marenda» genossen haben. Wunderschön zeigt sich hier auch die abwechslungsreiche Flora auf kleinstem Raum. Oberhalb der Höhle befindet sich in einer kleinen Lehmpfanne der liebliche, erfrischende Lai da Juata.