Zwischen den Engadiner Dörfern, entlang des Inns oder hinauf zu abgelegenen Alpen eröffnen sich Routen, die Bewegung, Natur und Kultur miteinander verbinden. Die Wege führen durch weite Täler, vorbei an historischen Siedlungen und immer wieder zu Aussichtspunkten, die den Blick über die Bergwelt des Nationalparkgebiets freigeben.
«Das Unterengadin bietet nahezu perfekte Voraussetzungen zum Graveln», sagt Sarah Stempfel von der TESSVM. «Ruhige Wege, weite Landschaften und eindrückliche Panoramen prägen jede Ausfahrt. Und nach der Tour warten mit dem Mineralbad Bogn Engiadina und der regionalen Kulinarik gleich die nächsten Höhepunkte.»
Ob individuell oder organisiert – das Unterengadin ist für alle das perfekte Gravel-Ziel
Passend dazu stehen ab diesem Sommer verschiedene buchbare Angebote zur Verfügung. Von mehrtägigen Gravel-Ferien mit Gepäcktransport über geführte Touren bis zu Reisen spezialisierter Veranstalter können Gäste die Region auf unterschiedliche Weise entdecken. Wer lieber individuell unterwegs ist, findet zahlreiche Routenvorschläge für Halb- oder Tagestouren.
Ein fester Bestandteil des neuen Angebots sind zudem die Community Rides. Gemeinsam mit lokalen Guides und anderen Gravel-Begeisterten lassen sich dabei neue Strecken erkunden und Tipps aus erster Hand sammeln. Das unkomplizierte Format eignet sich gleichermassen für Feriengäste, Ein- und Zweitheimische.
Mietflotte für Kurzentschlossene und Entdecker der Sportart
Wer ohne eigenes Velo anreist, wird beim Bikeshop Alptrails in Scuol fündig. Dort steht eine kleine Mietflotte von Gravelbikes der Marke Orbea bereit. «Wir freuen uns darauf, noch mehr Gravel-Gäste im Unterengadin willkommen zu heissen», sagt Lisa Steffelbauer von Alptrails. «Unsere Mietflotte ist bewusst klein, dafür hochwertig. Eine Reservation lohnt sich auf jeden Fall, damit das passende Bike für die gewünschte Tour bereitsteht.» Weitere Mietangebote gibt es beim Adventure Bikeshop und MANARÖL.
So ergänzt das Gravel-Angebot die langjährige Bike-Kompetenz der Region um eine weitere Facette. Es ist eine Einladung, das Unterengadin etwas langsamer zu entdecken – auf Wegen, die oft abseits der bekannten Routen verlaufen und gerade deshalb ihren besonderen Reiz entfalten.