Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? In unserer Region ist die Antwort schnell gefunden: das Huhn. Und zwar eines, das man kennt. Denn gerade vor Ostern landen bei vielen lieber Eier aus dem Tal – direkt vom Hof oder aus dem Dorfladen – im Einkaufskorb.
Regionale Bio- und Freilandeier stehen für kurze Wege und ein ausgewogenes Tierwohl. Freilandhühner dürfen nach draussen, Bio-Hennen haben zusätzlich mehr Platz und bekommen Bio-Futter. Beides ist eine gute Wahl – für das Gewissen ebenso wie für die regionale Landwirtschaft. Bei Eiern von auswärts sind die Vorgaben nicht überall gleich. Wer hingegen zu regionalen Eiern greift, weiss, wo das Huhn sein Zuhause hat.
Ob ein Ei weiss, braun oder leicht gesprenkelt ist, sagt übrigens nichts über seine Qualität aus. Die Farbe hängt allein von der Hühnerrasse ab. Wichtiger sind Frische und Herkunft. Die Frische lässt sich einfach testen: Ei ins Wasserglas legen. Bleibt es am Boden, ist alles im grünen Bereich.
Es lohnt sich, darauf zu achten, woher das Ei kommt. In unserer Region gibt es etliche Produzentinnen und Produzenten, die mit Sorgfalt und Erfahrung arbeiten. Und egal, ob fürs Osterfrühstück, zum Backen oder Färben: Ein gutes Ei kommt nicht von irgendwo – sondern von glücklichen Hühnern aus der Nähe.